Gegenüberstellung: Authentizität - Professionalität

Eine Gegenüberstellung mit der Einladung zur Vernetzung ... Überprüfung, wo ich habe ich viel, was könnte mehr sein ... nicht entweder oder ... es kommt auf den Kontext an ... was macht mich aus ... wann ist das eine, wann das andere tonangebend!

 

AUTHENTIZITÄT PROFESSIONALITÄT
   
Ich-Stärke Ziele
Persönlichkeit Strategie
   
Erziehung Gelassenheit
Erfahrung Klugheit
   
Charakter Diplomatie
Temperament Souverenität
   
Prägung Psychologie
Werte Methoden

  31. Juli 2017

Weiterbildungsveranstaltung 18. - 21. Mai 2017

 

Herzliche Einladung zum

Labor zur Entwicklung von Personnagen

mit

Christian Suchy

Personnagen sind Figuren, die in der speziellen Methodik von Christian Suchy aus Körperarbeit entstehen. Personnagen wachsen im Gegensatz zur sogenannten „Rolle“ unabhängig von Geschichten oder anderen Inhalten aus dem Körper der Spielerin. Der Prozess der Entwicklung der Personnage ist eine Metamorphose.

Ähnlich wie im „richtigen Leben“ wächst, reift, lernt, lebt … die Personnage! Die Personnage ist quasi in erster Linie ein physisch komponiertes „Alter Ego“. Sie ist mit der Körperlichkeit der Spielerin zu tiefst verbunden, und daher im höchsten Maße individuell und authentisch. Im Labor entwickelt jede TeilnehmerIn ihre eigene Personnage mit ihrer individuellen Körperlichkeit, Stimme, Emotionalität und Bewegung.

Ein besonderer Aspekt dieses Labors ist, dass die Entdeckung und Entwicklung der Personnage unabhängig und frei von einer festgelegten Zielsetzung ist!

Personnagen-Arbeit dient sowohl TeilnehmerInnen, die an Basistraining und Figurenarbeit im Theaterprozess interessiert sind, als auch Teilnehmerinnen, die eine Form der Körperarbeit kennenlernen wollen, aus der jene Metamorphose, die Personnage entsteht. Die Kreation der Figur befreit die SpielerIn von der Erwartung wissen zu müssen, was diese dann „tun muss“, oder was später mit ihr passiert …

Personnagen-Arbeit kann völlig unabhängig sein von Theater-Arbeit! Die Personnage ist unabhängig von ihrer Geschichte, und sie ist unabhängig von ihrer Zukunft! Die Personnage kann ein Weg sein, um speziell in der Arbeit mit Improvisation und Kreation andere Zugänge, Möglichkeiten und neue „Welten“ zu entdecken, und erweitert dabei das Repertoire oder Reservoire der Person ...

ZIELGRUPPE

sind alle SpielerInnen mit UND ohne Theater-Erfahrung UND alle InteressentInnen
an der Personnagen-Arbeit von Christian Suchy
(http://christiansuchy.blogspot.co.at/p/christian-suchy-zur-person.html)


Termin: D0 18. bis SO 21. Mai 2017

Arbeits-Zeiten: DO 18-21, FR 10-19, SA 10-19 & SO 10-15 Uhr (26 Stunden)

Ort: Veranstaltungszentrum Mauerkirchen, Bahnhofstraße 29a, 5270 Mauerkirchen

Kosten: € 250,00

Infos und Anmeldung: Romana Schiller / romana.schiller@live.at / 0664 244 8 666

Romana Schiller – Schiller Consulting KG – Personal- und Organisationsentwicklung

5270 Mauerkirchen – Buchbergstraße 29 – www.beschillernd.at

°°° Intensiv-Fortsetzungslabor: 22. – 25. Juni 2017 in Mauerkirchen °°°

 

Mauerkirchen, 10. März 2017

 

 

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VERBESSERUNG ... GELASSENHEIT ... WEISHEIT

2. August 2015


Nach Nassim Nicholas Taleb (S. 222) ist ein "moderner stoischer Weiser jemand,

der Furcht in Klugheit verwandelt, Schmerz in Information, Fehler in Anstöße

und Begehren in Unternehmungen."

TALEB, Nassim Nicholas: Antifragilität. Anleitung für eine Welt, die wir nicht verstehen.

btb Verlag, München, 2. Auflage 2014.


Nun, die stoische Weisheit erreichen die meisten von uns wahrscheinlich nur über einen längeren

Zeitraum und durch oftmaliges Tun, Ausprobieren, Scheitern, Weitermachen, Reflektieren und

Ändern und immer wieder Tun und Denken. Und die stoische Weisheit ist es vielleicht nicht unbedingt,

die wir erreichen wollen. Ein wenig mehr Ruhe und Gelassenheit schon ...

 

stoisch lt. Duden: "von unerschütterlicher Ruhe, gleichmütig, gelassen"

 

Irgendwann und irgendwo müssen wir anfangen (und wir tun es ja auch; meist unbewusst und

unsystematisch und häufig nicht konsequent genug), unsere Gedankengebäude und Sichtweisen zu ändern,

und unsere Verhaltensweisen entsprechend anzupassen.

Wenn beispielsweise die Zusammenarbeit am Arbeitsplatz besser funktionieren, oder die Freizeitgestaltung

schöner und befriedigender, oder die zwischenmenschlichen Kontakte angenehmer und reichhaltiger werden

sollen, dann wünschen wir uns Veränderung und Verbesserung.

 

Wegen seiner Griffigkeit gefällt mir die oben zitierte Sichtweise von Taleb sehr gut.

Ein brauchbares Werkzeug zur Analyse einer IST-Situation. Bei der Bearbeitung einer "Frage"

(Schmerz, Ärger, Missgeschick, Bedürfnis, Zorn, Unzufriedenheit) lässt sich umgehend auch

die Antwort entdecken, - worin Lösungsschritte liegen können! Das bringen die Formulierung und Wortwahl

(Begrifflichkeiten) mit sich, wie ich meine. Womit mit der selben Herangehensweise eine SOLL-Situation

analysiert und beschrieben werden kann. Der Weg von IST nach SOLL ist natürlich dann noch ein WEG, den zu

beschreiten man bereit sein muss, wenn man weiterkommen möchte.

 

 

Apropos, das o.a. Buch von Taleb: nicht einfach zu lesen, dennoch lesenwert, staunenswert ... und antifragil ist

nicht das Gegenteil von fragil, - das wäre robust!